Überblick
In diesem Lab lernen Sie die Optionen für VM-Instanzen kennen und erstellen mehrere virtuelle Maschinen mit unterschiedlichen Merkmalen.
Lernziele
In diesem Lab lernen Sie die Optionen für virtuelle Maschinen sowie die Unterschiede zwischen verschiedenen Standorten kennen.
Aufgaben in diesem Lab:
- Mehrere Standard-VMs erstellen
- Erweiterte VMs erstellen
Einrichtung und Anforderungen
Für jedes Lab werden Ihnen ein neues Google Cloud-Projekt und die entsprechenden Ressourcen für eine bestimmte Zeit kostenlos zur Verfügung gestellt.
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Klicken Sie auf Lab starten. Wenn Sie für das Lab bezahlen müssen, wird ein Pop-up-Fenster geöffnet, in dem Sie Ihre Zahlungsmethode auswählen können.
Auf der linken Seite befindet sich der Bereich Details zum Lab mit diesen Informationen:
- Schaltfläche Google Cloud Console öffnen
- Restzeit
- Temporäre Anmeldedaten für das Lab
- Ggf. weitere Informationen für dieses Lab
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Klicken Sie auf Google Cloud Console öffnen (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Link in Inkognitofenster öffnen aus, wenn Sie Chrome verwenden).
Im Lab werden Ressourcen aktiviert. Anschließend wird ein weiterer Tab mit der Seite Anmelden geöffnet.
Tipp: Ordnen Sie die Tabs nebeneinander in separaten Fenstern an.
Hinweis: Wird das Dialogfeld Konto auswählen angezeigt, klicken Sie auf Anderes Konto verwenden.
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Kopieren Sie bei Bedarf den folgenden Nutzernamen und fügen Sie ihn in das Dialogfeld Anmelden ein.
{{{user_0.username | "Username"}}}
Sie finden den Nutzernamen auch im Bereich Details zum Lab.
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Klicken Sie auf Weiter.
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Kopieren Sie das folgende Passwort und fügen Sie es in das Dialogfeld Willkommen ein.
{{{user_0.password | "Password"}}}
Sie finden das Passwort auch im Bereich Details zum Lab.
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Klicken Sie auf Weiter.
Wichtig: Sie müssen die für das Lab bereitgestellten Anmeldedaten verwenden. Nutzen Sie nicht die Anmeldedaten Ihres Google Cloud-Kontos.
Hinweis: Wenn Sie Ihr eigenes Google Cloud-Konto für dieses Lab nutzen, können zusätzliche Kosten anfallen.
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Klicken Sie sich durch die nachfolgenden Seiten:
- Akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen.
- Fügen Sie keine Wiederherstellungsoptionen oder Zwei-Faktor-Authentifizierung hinzu (da dies nur ein temporäres Konto ist).
- Melden Sie sich nicht für kostenlose Testversionen an.
Nach wenigen Augenblicken wird die Google Cloud Console in diesem Tab geöffnet.
Hinweis: Wenn Sie eine Liste der Google Cloud-Produkte und ‑Dienste aufrufen möchten, klicken Sie oben links auf das Navigationsmenü oder geben Sie den Namen des Produkts oder Dienstes in das Feld Suchen ein.
Aufgabe 1: Utility-VM (Virtuelle Maschine) erstellen
VM erstellen
- Klicken Sie in der Google Cloud Console im Navigationsmenü (
) auf Compute Engine > VM-Instanzen.
- Klicken Sie auf Instanz erstellen.
- Geben Sie unter Name einen Namen für Ihre Instanz ein.
Wenn Sie den Mauszeiger auf das Fragezeichen bewegen, erhalten Sie Tipps für einen sinnvollen Namen.
- Wählen Sie für Region und Zone bzw. aus.
- Wählen Sie unter Reihe die Option E2 aus.
- Sehen Sie sich nun die Optionen unter Maschinentyp an.
Hinweis: Im Menü sind die Anzahl der vCPUs, die Größe des Arbeitsspeichers und ein symbolischer Name wie e2-medium aufgeführt. Dies ist der Parameter für die Auswahl des Maschinentyps, wenn Sie eine virtuelle Maschine mit dem gcloud-Befehl erstellen. Rechts neben der Zone und dem Maschinentyp sehen Sie eine geschätzte Aufschlüsselung der Kosten pro Monat für den ausgewählten Maschinentyp.
- Wählen Sie als Maschinentyp die Option Standard > e2-standard-4 (4 vCPUs, 16 GB Arbeitsspeicher) aus.
Wie haben sich die Kosten verändert?
- Wählen Sie als Maschinentyp die Option Mit gemeinsam genutztem Kern > e2-medium (2 vCPUs, 4 GB Arbeitsspeicher) aus.
- Klicken Sie auf Netzwerke.
- Klicken Sie unter Netzwerkschnittstellen auf das Drop-down-Menü.
- Wählen Sie für Externe IPv4-Adresse die Option Keine aus.
- Klicken Sie auf Fertig.
- Lassen Sie alle anderen Einstellungen unverändert und klicken Sie auf Erstellen.
Warten Sie, bis die neue virtuelle Maschine erstellt ist.
Hinweis: Für externe IP-Adressen, die nicht in der kostenlosen Stufe des kostenlosen Programms von Google Cloud enthalten sind, fallen geringe Kosten an. Weitere Informationen zu den Preisen finden Sie im Abschnitt zu Preisen für externe IP-Adressen in der Anleitung zu Virtual Private Cloud.
Details der VM ansehen
- Klicken Sie auf der Seite VM-Instanzen auf den Namen Ihrer virtuellen Maschine.
- Suchen Sie die CPU-Plattform und notieren Sie sich den Wert. Klicken Sie auf Bearbeiten.
Hinweis: Sie können den Maschinentyp, die CPU-Plattform und die Zone nicht ändern.
Sie können Netzwerk-Tags einfügen und bestimmten Traffic aus dem Internet durch die Firewalls zulassen.
Einige Eigenschaften sind wesentlicher Bestandteil einer virtuellen Maschine, werden bei deren Erstellung festgelegt und können anschließend nicht mehr geändert werden. Andere Eigenschaften dagegen können bearbeitet werden.
Sie können weitere Laufwerke hinzufügen und festlegen, ob das Bootlaufwerk zusammen mit der Instanz gelöscht wird.
Normalerweise wird das Bootlaufwerk automatisch zusammen mit der Instanz gelöscht. Sie können dieses Verhalten aber auch überschreiben. Diese Funktion ist sehr wichtig, denn Sie können kein Image eines Bootlaufwerks erstellen, das mit einer aktiven Instanz verknüpft ist.
Deaktivieren Sie daher die Option Bootlaufwerk löschen, wenn die Instanz gelöscht wird, um ein System-Image des Bootlaufwerks zu erstellen.
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Klicken Sie auf Abbrechen.
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Sehen Sie sich die Verfügbarkeitsrichtlinien an.
Hinweis: Eine nicht auf Abruf verfügbare Instanz kann nicht in eine Instanz auf Abruf umgewandelt werden. Diese Wahl treffen Sie bereits bei der Erstellung der VM. Instanzen auf Abruf können jederzeit unterbrochen werden und sind günstiger.
Wenn eine VM aus irgendeinem Grund (z. B. bei einem Ausfall oder Hardwarefehler) angehalten wird, wird sie durch die Funktion für den automatischen Neustart wieder gestartet. Möchten Sie so vorgehen? Sind Ihre Anwendungen idempotent (d. h. so geschrieben, dass sie einen zweiten Startvorgang korrekt durchlaufen)?
Während der Hostwartung wird die VM für die Live-Migration eingerichtet. Sie können die VM aber auch beenden, anstatt sie zu migrieren.
Es kann unter Umständen mehrere Minuten dauern, bis Änderungen umgesetzt werden, insbesondere wenn sie Netzwerke betreffen, z. B. neu hinzugefügte Firewalls oder eine Änderung der externen IP-Adresse.
VM-Logs ansehen
- Klicken Sie auf der Seite VM-Instanzdetails für Ihre virtuelle Maschine auf Logging.
Hinweis: Sie befinden sich nun auf der Seite „Logging“.
Dies ist eine strukturierte Logansicht. Mit den oben angezeigten Drop-down-Menüs lassen sich die Daten filtern. Es gibt auch ein Suchfeld, über das Sie nach Labels oder Text suchen können.
- Klicken Sie links neben einer der Zeilen auf das Symbol Diesen Logeintrag maximieren, um die Art der enthaltenen Informationen einzublenden.
Klicken Sie auf Fortschritt prüfen.
Dienstprogramm-VM erstellen
Aufgabe 2: Windows Virtual Machine erstellen
VM erstellen
- Klicken Sie in der Google Cloud Console im Navigationsmenü (
) auf Compute Engine > VM-Instanzen.
- Klicken Sie auf Instanz erstellen.
- Geben Sie Folgendes an:
| Attribut |
Wert (Wert eingeben beziehungsweise Option auswählen) |
| Name |
Geben Sie einen Namen für Ihre Windows-VM ein. |
| Region |
|
| Zone |
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- Wählen Sie unter Reihe die Option E2 aus.
- Wählen Sie als Maschinentyp die Option Standard > e2-standard-2 (2 vCPUs, 8 GB Arbeitsspeicher) aus.
- Klicken Sie auf Betriebssystem und Speicher und dann auf Ändern.
- Wählen Sie unter Betriebssystem die Option Windows Server aus.
- Wählen Sie unter Version die Option Windows Server 2016 Datacenter Core aus.
- Wählen Sie als Typ des Bootlaufwerks die Option Nichtflüchtiger SSD-Speicher aus.
- Geben Sie für Größe (GB) den Wert 64 ein.
- Klicken Sie auf Auswählen.
- Klicken Sie auf Netzwerke.
- Klicken Sie bei Firewall auf die Kästchen neben HTTP-Traffic zulassen und HTTPS-Traffic zulassen.
- Klicken Sie auf Erstellen.
Hinweis: Sobald die VM läuft, wird als Verbindungsoption in der Spalte ganz rechts RDP und nicht SSH angegeben. RDP steht für "Remote Desktop Protocol". Um eine Verbindung zum Windows-Desktop herstellen zu können, muss der RDP-Client auf Ihrem lokalen Computer installiert sein.
Hinweis: Die Installation eines RDP-Clients auf einem lokalen Computer wird in diesem Lab und diesem Kurs nicht behandelt. Daher stellen Sie während dieses Labs keine Verbindung zu der Windows-VM her. Sie gehen nur die Vorgänge bis zu dem Punkt durch, ab dem der RDP-Client benötigt wird.
Eine Anleitung zum Verbinden mit Windows-VMs finden Sie im Leitfaden zum Herstellen einer Verbindung zu Windows-VMs.
Passwort für die VM festlegen
- Klicken Sie auf den Namen Ihrer Windows-VM, um die VM-Instanzdetails aufzurufen.
- Sie haben kein gültiges Passwort für diese Windows-VM. Ohne Passwort können Sie sich nicht bei der Windows-VM anmelden. Klicken Sie auf Windows-Passwort festlegen.
- Klicken Sie auf Festlegen.
- Kopieren Sie das angegebene Passwort und klicken Sie auf SCHLIEẞEN.
Hinweis: In diesem Lab stellen Sie keine Verbindung zur Windows-VM her. Je nachdem, welchen RDP-Client Sie installieren, würde dies aber wie nachfolgend beschrieben funktionieren. Den hier angegebenen RDP-Client für Chrome können Sie über den Chrome Web Store installieren.
Klicken Sie dazu auf der Seite VM-Instanzen bei Ihrer Windows-VM auf RDP und stellen Sie mit dem zuvor kopierten Passwort eine Verbindung her.
Klicken Sie auf Fortschritt prüfen.
Windows-VM erstellen
Aufgabe 3: Benutzerdefinierte virtuelle Maschine erstellen
VM erstellen
- Klicken Sie in der Google Cloud Console im Navigationsmenü (
) auf Compute Engine > VM-Instanzen.
- Klicken Sie auf Instanz erstellen.
- Geben Sie Folgendes an:
| Attribut |
Wert (Wert eingeben beziehungsweise Option auswählen) |
| Name |
Geben Sie einen Namen für Ihre VM ein. |
| Region |
|
| Zone |
|
- Wählen Sie unter Reihe die Option E2 aus.
- Klicken Sie unter Maschinentyp auf Benutzerdefiniert.
- Geben Sie für Cores den Wert 2 ein.
- Geben Sie als Arbeitsspeicher 4 GB ein.
- Klicken Sie auf Betriebssystem und Speicher.
- Wenn das angezeigte Image nicht Debian GNU/Linux 12 (Bookworm) ist, klicken Sie auf Ändern, wählen Sie die genannte Option aus und klicken Sie dann auf Auswählen.
- Klicken Sie auf Erstellen.
Über SSH eine Verbindung zur benutzerdefinierten VM herstellen
- Klicken Sie neben der gerade erstellten benutzerdefinierten VM auf SSH.
- Führen Sie den folgenden Befehl aus, um Informationen über ungenutzten und genutzten Speicher sowie zum Auslagerungsspeicher auf Ihrer benutzerdefinierten VM zu erhalten:
free
- Führen Sie den folgenden Befehl aus, um Details zum auf der VM installierten RAM aufzurufen:
sudo dmidecode -t 17
- Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Anzahl der Prozessoren zu herauszufinden:
nproc
- Führen Sie den folgenden Befehl aus, um Informationen zu den auf der VM installierten CPUs zu erhalten:
lscpu
- Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das SSH-Terminal zu beenden:
exit
Klicken Sie auf Fortschritt prüfen.
Benutzerdefinierte VM erstellen
Aufgabe 4: Überprüfen
In diesem Lab haben Sie mehrere unterschiedliche VM-Instanzen mit verschiedenen Merkmalen erstellt. Eine davon war eine kleine Dienstprogramm-VM für Verwaltungsaufgaben. Außerdem haben Sie eine Standard-VM und eine benutzerdefinierte VM erstellt. Sie haben Windows- und Linux-VMs gestartet und die VMs wieder gelöscht.
Lab beenden
Wenn Sie das Lab abgeschlossen haben, klicken Sie auf Lab beenden. Google Cloud Skills Boost entfernt daraufhin die von Ihnen genutzten Ressourcen und bereinigt das Konto.
Anschließend erhalten Sie die Möglichkeit, das Lab zu bewerten. Wählen Sie die entsprechende Anzahl von Sternen aus, schreiben Sie einen Kommentar und klicken Sie anschließend auf Senden.
Die Anzahl der Sterne hat folgende Bedeutung:
- 1 Stern = Sehr unzufrieden
- 2 Sterne = Unzufrieden
- 3 Sterne = Neutral
- 4 Sterne = Zufrieden
- 5 Sterne = Sehr zufrieden
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