Anleitung und Anforderungen für Lab-Einrichtung
Schützen Sie Ihr Konto und Ihren Fortschritt. Verwenden Sie immer den privaten Modus und Lab-Anmeldedaten, um dieses Lab auszuführen.

Cloud Storage

Lab 1 Stunde universal_currency_alt 5 Guthabenpunkte show_chart Einsteiger
info Dieses Lab kann KI-Tools enthalten, die den Lernprozess unterstützen.
Dieser Inhalt ist noch nicht für Mobilgeräte optimiert.
Die Lernumgebung funktioniert am besten, wenn Sie auf einem Computer über einen per E‑Mail gesendeten Link darauf zugreifen.

Übersicht

Cloud Storage ist eine grundlegende Google Cloud-Ressource mit vielen erweiterten Funktionen. In diesem Lab wenden Sie eine Reihe von Cloud Storage-Funktionen an, die für Ihre Designs hilfreich sein können. Sie können über die Google Cloud Console, das Befehlszeilentool „gsutil“ oder die Cloud Storage-Clientbibliotheken für verschiedene Programmiersprachen mit Cloud Storage interagieren.

Ziele

Aufgaben in diesem Lab:

  • Buckets erstellen und verwenden
  • Access Control Lists zur Zugriffsbeschränkung festlegen
  • Eigene Verschlüsselungsschlüssel verwenden
  • Versionsverwaltung implementieren
  • Verzeichnissynchronisierung verwenden

Einrichtung und Anforderungen

Für jedes Lab werden Ihnen ein neues Google Cloud-Projekt und die entsprechenden Ressourcen für eine bestimmte Zeit kostenlos zur Verfügung gestellt.

  1. Klicken Sie auf Lab starten. Wenn Sie für das Lab bezahlen müssen, wird ein Pop-up-Fenster geöffnet, in dem Sie Ihre Zahlungsmethode auswählen können. Auf der linken Seite befindet sich der Bereich Details zum Lab mit diesen Informationen:

    • Schaltfläche Google Cloud Console öffnen
    • Restzeit
    • Temporäre Anmeldedaten für das Lab
    • Ggf. weitere Informationen für dieses Lab
  2. Klicken Sie auf Google Cloud Console öffnen (oder klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Link in Inkognitofenster öffnen aus, wenn Sie Chrome verwenden).

    Im Lab werden Ressourcen aktiviert. Anschließend wird ein weiterer Tab mit der Seite Anmelden geöffnet.

    Tipp: Ordnen Sie die Tabs nebeneinander in separaten Fenstern an.

    Hinweis: Wird das Dialogfeld Konto auswählen angezeigt, klicken Sie auf Anderes Konto verwenden.
  3. Kopieren Sie bei Bedarf den folgenden Nutzernamen und fügen Sie ihn in das Dialogfeld Anmelden ein.

    {{{user_0.username | "Username"}}}

    Sie finden den Nutzernamen auch im Bereich Details zum Lab.

  4. Klicken Sie auf Weiter.

  5. Kopieren Sie das folgende Passwort und fügen Sie es in das Dialogfeld Willkommen ein.

    {{{user_0.password | "Password"}}}

    Sie finden das Passwort auch im Bereich Details zum Lab.

  6. Klicken Sie auf Weiter.

    Wichtig: Sie müssen die für das Lab bereitgestellten Anmeldedaten verwenden. Nutzen Sie nicht die Anmeldedaten Ihres Google Cloud-Kontos. Hinweis: Wenn Sie Ihr eigenes Google Cloud-Konto für dieses Lab nutzen, können zusätzliche Kosten anfallen.
  7. Klicken Sie sich durch die nachfolgenden Seiten:

    • Akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen.
    • Fügen Sie keine Wiederherstellungsoptionen oder Zwei-Faktor-Authentifizierung hinzu (da dies nur ein temporäres Konto ist).
    • Melden Sie sich nicht für kostenlose Testversionen an.

Nach wenigen Augenblicken wird die Google Cloud Console in diesem Tab geöffnet.

Hinweis: Wenn Sie eine Liste der Google Cloud-Produkte und ‑Dienste aufrufen möchten, klicken Sie oben links auf das Navigationsmenü oder geben Sie den Namen des Produkts oder Dienstes in das Feld Suchen ein. Symbol für Navigationsmenü

Aufgabe 1: Vorbereitung

In dieser Aufgabe erstellen Sie einen Cloud Storage-Bucket. Anschließend laden Sie eine Beispieldatei herunter, die Sie in der nächsten Aufgabe verwenden.

Cloud Storage-Bucket erstellen

  1. Wählen Sie in der Google Cloud Console im Navigationsmenü (Symbol für Navigationsmenü) die Option Cloud Storage > Buckets aus.
Hinweis: Ein Bucket muss einen global eindeutigen Namen haben. Sie können einen Teil Ihrer PROJECT_ID_1 verwenden, um den Namen eindeutig zu machen. Wenn die PROJECT_ID_1 beispielsweise myproj-154920 lautet, könnten Sie für Ihren Bucket den Namen storecore154920 verwenden.
  1. Klicken Sie auf Erstellen.
  2. Geben Sie Folgendes an und lassen Sie ansonsten die Standardeinstellungen unverändert:
Attribut Wert (Wert eingeben beziehungsweise Option auswählen)
Name Geben Sie einen global eindeutigen Namen ein.
Standorttyp Region
Region
Verhinderung des öffentlichen Zugriffs für diesen Bucket erzwingen Deaktiviert
Zugriffssteuerung Detailliert (Berechtigung auf Objektebene zusätzlich zu Ihren Berechtigungen auf Bucket-Ebene)
  1. Merken Sie sich den Bucket-Namen. Er wird später in diesem Lab verwendet und dort als [BUCKET_NAME_1] bezeichnet.
  2. Klicken Sie auf Erstellen.

Klicken Sie auf Fortschritt prüfen. Cloud Storage-Bucket erstellen

Beispieldatei mit CURL herunterladen und zwei Kopien erstellen

  1. Klicken Sie in der Cloud Console auf Cloud Shell aktivieren (Cloud Shell).
  2. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, klicken Sie auf Weiter.
  3. Speichern Sie [BUCKET_NAME_1] in einer Umgebungsvariablen:
export BUCKET_NAME_1=<enter bucket name 1 here>
  1. Prüfen Sie dies mit dem echo-Befehl:
echo $BUCKET_NAME_1
  1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um eine Beispieldatei herunterzuladen (diese Beispieldatei ist eine öffentlich zugängliche Hadoop-HTML-Dokumentationsdatei):
curl \ http://hadoop.apache.org/docs/current/\ hadoop-project-dist/hadoop-common/\ ClusterSetup.html > setup.html
  1. Erstellen Sie mit den folgenden Befehlen Kopien der Datei:
cp setup.html setup2.html cp setup.html setup3.html

Aufgabe 2: Access Control Lists (ACLs)

In dieser Aufgabe legen Sie Access Control Lists fest, um den Zugriff auf die Datei einzuschränken, die Sie in den Cloud Storage-Bucket kopieren.

Datei in den Bucket kopieren und Access Control List konfigurieren

  1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die erste Datei in den Bucket zu kopieren:
gcloud storage cp setup.html gs://$BUCKET_NAME_1/
  1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Standardzugriffsliste abzurufen, die „setup.html“ zugewiesen wurde:
gsutil acl get gs://$BUCKET_NAME_1/setup.html > acl.txt cat acl.txt
  1. Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die Zugriffsliste als privat festzulegen und die Ergebnisse zu überprüfen:
gsutil acl set private gs://$BUCKET_NAME_1/setup.html gsutil acl get gs://$BUCKET_NAME_1/setup.html > acl2.txt cat acl2.txt
  1. Aktualisieren Sie mit den folgenden Befehlen die Zugriffsliste, um die Datei öffentlich lesbar zu machen:
gsutil acl ch -u AllUsers:R gs://$BUCKET_NAME_1/setup.html gsutil acl get gs://$BUCKET_NAME_1/setup.html > acl3.txt cat acl3.txt

Klicken Sie auf Fortschritt prüfen. Datei öffentlich lesbar machen

Datei in der Cloud Console ansehen

  1. Wählen Sie in der Google Cloud Console im Navigationsmenü (Symbol für Navigationsmenü) die Option Cloud Storage > Buckets aus.
  2. Klicken Sie auf [BUCKET_NAME_1].
  3. Überprüfen Sie, ob für die Datei „setup.html” bei Öffentlicher Zugriff ein Öffentlicher Link angezeigt wird.

Lokale Datei löschen und aus Cloud Storage zurückkopieren

  1. Kehren Sie zu Cloud Shell zurück. Klicken Sie falls erforderlich auf Cloud Shell aktivieren (Cloud Shell).
  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Einrichtungsdatei zu löschen:
rm setup.html
  1. Überprüfen Sie mit dem folgenden Befehl, ob die Datei gelöscht wurde:
ls
  1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Datei noch einmal aus dem Bucket zu kopieren:
gcloud storage cp gs://$BUCKET_NAME_1/setup.html setup.html

Aufgabe 3: Vom Kunden bereitgestellte Verschlüsselungsschlüssel (CSEK, Customer-Supplied Encryption Keys)

In dieser Aufgabe generieren Sie einen CSEK-Schlüssel, um die im Cloud Storage-Bucket gespeicherten Dateien zu verschlüsseln.

Verschlüsselungsschlüssel (CSEK) generieren

Für den nächsten Schritt benötigen Sie einen base64-codierten AES-256-Schlüssel.

  1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um einen Schlüssel zu erstellen:
python3 -c 'import base64; import os; print(base64.encodebytes(os.urandom(32)))'

Ergebnis (Beispielausgabe):

b'tmxElCaabWvJqR7uXEWQF39DhWTcDvChzuCmpHe6sb0=\n'
  1. Kopieren Sie den Wert des generierten Schlüssels ohne b' und \n' aus der Befehlsausgabe. Er sollte diese Form aufweisen: tmxElCaabWvJqR7uXEWQF39DhWTcDvChzuCmpHe6sb0=.

boto-Datei ändern

Die Verschlüsselungseinstellungen sind in einer gsutil-Konfigurationsdatei mit der Endung .boto enthalten.

  1. Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die boto-Datei anzuzeigen und zu öffnen:
ls -al nano .boto

Hinweis: Falls die .boto-Datei leer ist, schließen Sie den Nano-Editor (Strg + X) und erstellen Sie mithilfe des Befehls gsutil config -n eine neue .boto-Datei. Versuchen Sie dann, die Datei mit den obigen Befehlen nochmals zu öffnen.

Falls die .boto-Datei noch immer leer ist, müssen Sie sie möglicherweise mithilfe des Befehls gsutil version -I suchen.
  1. Suchen Sie die Zeile mit #encryption_key=.
Hinweis: Unten im Nano-Editor finden Sie Tastenkombinationen, mit denen Sie Dateien schnell durchsuchen können. Verwenden Sie die Tastenkombination Where Is (Wo ist), um die Zeile mit #encryption_key= schnell zu finden.
  1. Entfernen Sie das am Anfang der Zeile stehende Kommentarzeichen (#) und fügen Sie den zuvor erstellten Schlüssel am Zeilenende hinzu.

Beispiel (dies ist ein Beispiel):

Before: # encryption_key= After: encryption_key=tmxElCaabWvJqR7uXEWQF39DhWTcDvChzuCmpHe6sb0=
  1. Drücken Sie Strg + O und die Eingabetaste, um die boto-Datei zu speichern, und anschließend Strg + X, um Nano zu beenden.

Verbleibende Einrichtungsdateien (verschlüsselt) hochladen und in der Cloud Console überprüfen

  1. Laden Sie die verbleibenden setup.html-Dateien mit den folgenden Befehlen hoch:
gsutil cp setup2.html gs://$BUCKET_NAME_1/ gsutil cp setup3.html gs://$BUCKET_NAME_1/
  1. Kehren Sie zur Cloud Console zurück.
  2. Klicken Sie auf [BUCKET_NAME_1]. Sowohl für „setup2.html” als auch für „setup3.html” wird angezeigt, dass sie mit einem vom Kunden bereitgestellten Schlüssel verschlüsselt sind.

Klicken Sie auf Fortschritt prüfen. Vom Kunden bereitgestellte Verschlüsselungsschlüssel (Customer-Supplied Encryption Keys, CSEK)

Lokale Dateien löschen, neue Dateien kopieren und Verschlüsselung überprüfen

  1. Führen Sie in der Cloud Shell den folgenden Befehl aus, um Ihre lokalen Dateien zu löschen:
rm setup*
  1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Dateien noch einmal aus dem Bucket zu kopieren:
gsutil cp gs://$BUCKET_NAME_1/setup* ./
  1. Überprüfen Sie mit den folgenden cat-Befehlen, ob die verschlüsselten Dateien wieder vorhanden sind:
cat setup.html cat setup2.html cat setup3.html

Aufgabe 4: CSEK-Schlüssel rotieren

In dieser Aufgabe rotieren Sie den CSEK-Schlüssel, der zum Verschlüsseln von Daten in Cloud Storage verwendet wird, um für Datensicherheit zu sorgen.

Aktuellen CSEK-Verschlüsselungsschlüssel in einen Entschlüsselungsschlüssel umwandeln

  1. Öffnen Sie mit dem folgenden Befehl die .boto-Datei:
nano .boto
  1. Kommentieren Sie die aktuelle „encryption_key“-Zeile aus, indem Sie am Zeilenanfang das Zeichen # einfügen.
Hinweis: Unten im Nano-Editor finden Sie Tastenkombinationen, mit denen Sie Dateien schnell durchsuchen können. Verwenden Sie die Tastenkombination Where Is (Wo ist), um die Zeile mit #encryption_key= schnell zu finden.
  1. Entfernen Sie das Kommentarzeichen (#) aus der Zeile „decryption_key1“ und kopieren Sie den aktuellen Schlüssel aus der Zeile „encryption_key“ in die Zeile „decryption_key1“.

Ergebnis (Beispielausgabe):

Before: encryption_key=2dFWQGnKhjOcz4h0CudPdVHLG2g+OoxP8FQOIKKTzsg= # decryption_key1= After: # encryption_key=2dFWQGnKhjOcz4h0CudPdVHLG2g+OoxP8FQOIKKTzsg= decryption_key1=2dFWQGnKhjOcz4h0CudPdVHLG2g+OoxP8FQOIKKTzsg=
  1. Drücken Sie Strg + O und die Eingabetaste, um die boto-Datei zu speichern, und anschließend Strg + X, um Nano zu beenden.
Hinweis: In der Praxis würden Sie den alten CSEK-Schlüssel aus der Zeile „encryption_key“ löschen.

Weiteren CSEK-Schlüssel generieren und zur .boto-Datei hinzufügen

  1. Erstellen Sie mit dem folgenden Befehl einen neuen Schlüssel:
python3 -c 'import base64; import os; print(base64.encodebytes(os.urandom(32)))'
  1. Kopieren Sie den Wert des generierten Schlüssels ohne b' und \n' aus der Befehlsausgabe. Er sollte diese Form aufweisen: tmxElCaabWvJqR7uXEWQF39DhWTcDvChzuCmpHe6sb0=.
  2. Öffnen Sie die .boto-Datei mit dem folgenden Befehl:
nano .boto
  1. Entfernen Sie das Kommentarzeichen aus der Zeile für die Verschlüsselung und fügen Sie den neuen Schlüsselwert für encryption_key= ein.

Ergebnis (Beispielausgabe):

Before: # encryption_key=2dFWQGnKhjOcz4h0CudPdVHLG2g+OoxP8FQOIKKTzsg= After: encryption_key=HbFK4I8CaStcvKKIx6aNpdTse0kTsfZNUjFpM+YUEjY=
  1. Drücken Sie Strg + O und die Eingabetaste, um die boto-Datei zu speichern, und anschließend Strg + X, um Nano zu beenden.

Schlüssel für Datei 1 neu schreiben und alten Entschlüsselungsschlüssel auskommentieren

Wenn eine Datei verschlüsselt ist, wird sie durch Neuschreiben mit der zuvor festgelegten Zeile „decryption_key1” entschlüsselt und mit der neuen Zeile „encryption_key” verschlüsselt.

Sie schreiben nun den Schlüssel für "setup2.html" neu (nicht für "setup3.html"), um deutlich zu machen, was passiert, wenn die Schlüssel nicht ordnungsgemäß rotiert werden.

  1. Führen Sie dazu diesen Befehl aus:
gsutil rewrite -k gs://$BUCKET_NAME_1/setup2.html
  1. Öffnen Sie die .boto-Datei mit dem folgenden Befehl:
nano .boto
  1. Fügen Sie das Zeichen # wieder ein, um die aktuelle „decryption_key1“-Zeile auszukommentieren.

Ergebnis (Beispielausgabe):

Before: decryption_key1=2dFWQGnKhjOcz4h0CudPdVHLG2g+OoxP8FQOIKKTzsg= After: # decryption_key1=2dFWQGnKhjOcz4h0CudPdVHLG2g+OoxP8FQOIKKTzsg=
  1. Drücken Sie Strg + O und die Eingabetaste, um die boto-Datei zu speichern, und anschließend Strg + X, um Nano zu beenden.
Hinweis: In der Praxis würden Sie den alten CSEK-Schlüssel aus der Zeile „decryption_key1“ löschen.

setup2 und setup3 herunterladen

  1. Laden Sie „setup2.html“ mit dem folgenden Befehl herunter:
gsutil cp gs://$BUCKET_NAME_1/setup2.html recover2.html
  1. Laden Sie „setup3.html“ mit dem folgenden Befehl herunter:
gsutil cp gs://$BUCKET_NAME_1/setup3.html recover3.html Hintergrund: Die Datei „setup3.html“ wurde nicht mit dem neuen Schlüssel neu geschrieben, d. h. sie kann nicht mehr entschlüsselt werden und das Kopieren schlägt fehl.

Sie haben die CSEK-Schlüssel erfolgreich rotiert.

Aufgabe 5: Verwaltung des Lebenszyklus einrichten

In dieser Aufgabe aktivieren Sie die Lebenszyklusverwaltung für einen Cloud Storage-Bucket, um das Löschen von Objekten nach einem bestimmten Zeitraum zu automatisieren.

Aktuelle Lebenszyklusrichtlinie für den Bucket ansehen

  • Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die aktuelle Lebenszyklusrichtlinie anzuzeigen:
gsutil lifecycle get gs://$BUCKET_NAME_1 Hinweis: Es ist keine Lebenszykluskonfiguration vorhanden. Sie wird in den nächsten Schritten erstellt.

JSON-Datei mit Lebenszyklusrichtlinie erstellen

  1. Erstellen Sie mit dem folgenden Befehl eine Datei mit dem Namen life.json:
nano life.json
  1. Fügen Sie den folgenden Wert in die Datei „life.json“ ein:
{ "rule": [ { "action": {"type": "Delete"}, "condition": {"age": 31} } ] } Hinweis: Damit wird Cloud Storage angewiesen, das Objekt nach 31 Tagen zu löschen.
  1. Drücken Sie Strg + O und die Eingabetaste, um die Datei zu speichern, und anschließend Strg + X, um Nano zu beenden.

Richtlinie festlegen und überprüfen

  1. Legen Sie die Richtlinie mit dem folgenden Befehl fest:
gsutil lifecycle set life.json gs://$BUCKET_NAME_1
  1. Überprüfen Sie die Richtlinie mit dem folgenden Befehl:
gsutil lifecycle get gs://$BUCKET_NAME_1

Klicken Sie auf Fortschritt prüfen. Verwaltung des Lebenszyklus einrichten

Aufgabe 6: Versionsverwaltung aktivieren

In dieser Aufgabe aktivieren Sie die Versionsverwaltung für einen Cloud Storage-Bucket, um Daten vor versehentlichem Löschen oder Ändern zu schützen.

Status der Bucket-Versionsverwaltung ansehen und Versionsverwaltung aktivieren

  1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um den aktuellen Status der Bucket-Versionsverwaltung anzuzeigen:
gsutil versioning get gs://$BUCKET_NAME_1 Hinweis: „Gesperrt“ bedeutet, dass die Versionsverwaltung nicht aktiviert ist.
  1. Aktivieren Sie die Versionsverwaltung mit dem folgenden Befehl:
gsutil versioning set on gs://$BUCKET_NAME_1
  1. Überprüfen Sie den Aktivierungsstatus der Versionsverwaltung mit dem folgenden Befehl:
gsutil versioning get gs://$BUCKET_NAME_1

Klicken Sie auf Fortschritt prüfen. Versionsverwaltung aktivieren

Mehrere Versionen der Beispieldatei im Bucket erstellen

  1. Überprüfen Sie die Größe der Beispieldatei:
ls -al setup.html
  1. Öffnen Sie die Datei „setup.html“:
nano setup.html
  1. Löschen Sie fünf beliebige Zeilen aus der Datei „setup.html“, um die Dateigröße zu ändern.
  2. Drücken Sie Strg + O und die Eingabetaste, um die Datei zu speichern, und anschließend Strg + X, um Nano zu beenden.
  3. Kopieren Sie die Datei mit der Versionsverwaltungsoption „-v“ in den Bucket:
gcloud storage cp -v setup.html gs://$BUCKET_NAME_1
  1. Öffnen Sie die Datei „setup.html“:
nano setup.html
  1. Löschen Sie fünf weitere Zeilen aus der Datei „setup.html“, um die Dateigröße zu ändern.
  2. Drücken Sie Strg + O und die Eingabetaste, um die Datei zu speichern, und anschließend Strg + X, um Nano zu beenden.
  3. Kopieren Sie die Datei mit der Versionsverwaltungsoption „-v“ in den Bucket:
gcloud storage cp -v setup.html gs://$BUCKET_NAME_1

Alle Versionen der Datei auflisten

  1. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um alle Versionen der Datei aufzulisten:
gcloud storage ls -a gs://$BUCKET_NAME_1/setup.html
  1. Markieren und kopieren Sie den Namen der ältesten Version der Datei (am Anfang der Liste). Diese Dateiversion wird im nächsten Schritt als [VERSION_NAME] bezeichnet.
Hinweis: Achten Sie darauf, dass Sie den vollständigen Pfad der Datei kopieren, der mit gs:// beginnt.
  1. Speichern Sie den Versionswert in der Umgebungsvariablen [VERSION_NAME].
export VERSION_NAME=<Enter VERSION name here>
  1. Prüfen Sie dies mit dem echo-Befehl:
echo $VERSION_NAME

Ergebnis (Beispielausgabe):

gs://BUCKET_NAME_1/setup.html#1584457872853517

Originalversion der Datei herunterladen und Wiederherstellung überprüfen

  1. Laden Sie die Originalversion der Datei herunter:
gcloud storage cp $VERSION_NAME recovered.txt
  1. Überprüfen Sie die Wiederherstellung mit den folgenden Befehlen:
ls -al setup.html ls -al recovered.txt Hinweis: Sie haben die Originaldatei aus der Sicherungsversion wiederhergestellt. Beachten Sie, dass die Originalversion größer ist als die aktuelle Version, da Sie Zeilen gelöscht haben.

Aufgabe 7: Verzeichnis mit einem Bucket synchronisieren

In dieser Aufgabe synchronisieren Sie ein lokales Verzeichnis und seine Unterverzeichnisse mit einem Cloud Storage-Bucket mithilfe des Befehls „gsutil rsync“.

Verschachteltes Verzeichnis erstellen und mit einem Bucket synchronisieren

Erstellen Sie eine verschachtelte Verzeichnisstruktur, um festzustellen, was passiert, wenn diese rekursiv in einen Bucket kopiert wird.

  1. Führen Sie folgende Befehle aus:
mkdir firstlevel mkdir ./firstlevel/secondlevel cp setup.html firstlevel cp setup.html firstlevel/secondlevel
  1. Führen Sie die folgenden Befehle aus, um das Basisverzeichnis auf der VM mit Ihrem Bucket zu synchronisieren:
gsutil rsync -r ./firstlevel gs://$BUCKET_NAME_1/firstlevel

Ergebnisse ansehen

  1. Wählen Sie in der Google Cloud Console im Navigationsmenü (Symbol für Navigationsmenü) die Option Cloud Storage > Buckets aus.
  2. Klicken Sie auf [BUCKET_NAME_1]. Sie sehen nun die Unterordner im Bucket.
  3. Klicken Sie auf /firstlevel und dann auf /secondlevel.
  4. Vergleichen Sie die Anzeige der Cloud Console mit den Ergebnissen des folgenden Befehls:
gcloud storage ls -r gs://$BUCKET_NAME_1/firstlevel
  1. Verlassen Sie die Cloud Shell:
exit

Aufgabe 8: Überprüfen

In diesem Lab haben Sie erfahren, wie Sie Buckets und Objekte erstellen sowie damit arbeiten können. Außerdem wurden die folgenden Funktionen für Cloud Storage erläutert:

  • CSEK: Vom Kunden bereitgestellter Verschlüsselungsschlüssel (Customer-Supplied Encryption Key)
  • Eigene Verschlüsselungsschlüssel verwenden
  • Schlüssel rotieren
  • ACL: Access Control List (Zugriffssteuerungsliste)
  • ACL als privat festlegen und in öffentlich ändern
  • Verwaltung des Lebenszyklus
  • Richtlinie festlegen, dass Objekte nach 31 Tagen gelöscht werden sollen
  • Versionsverwaltung
  • Version erstellen und vorherige Version wiederherstellen
  • Verzeichnissynchronisierung
  • VM-Verzeichnis rekursiv mit einem Bucket synchronisieren

Lab beenden

Wenn Sie das Lab abgeschlossen haben, klicken Sie auf Lab beenden. Google Cloud Skills Boost entfernt daraufhin die von Ihnen genutzten Ressourcen und bereinigt das Konto.

Anschließend erhalten Sie die Möglichkeit, das Lab zu bewerten. Wählen Sie die entsprechende Anzahl von Sternen aus, schreiben Sie einen Kommentar und klicken Sie anschließend auf Senden.

Die Anzahl der Sterne hat folgende Bedeutung:

  • 1 Stern = Sehr unzufrieden
  • 2 Sterne = Unzufrieden
  • 3 Sterne = Neutral
  • 4 Sterne = Zufrieden
  • 5 Sterne = Sehr zufrieden

Wenn Sie kein Feedback geben möchten, können Sie das Dialogfeld einfach schließen.

Verwenden Sie für Feedback, Vorschläge oder Korrekturen den Tab Support.

© 2026 Google LLC. Alle Rechte vorbehalten. Google und das Google-Logo sind Marken von Google LLC. Alle anderen Unternehmens- und Produktnamen können Marken der jeweils mit ihnen verbundenen Unternehmen sein.

Vorbereitung

  1. Labs erstellen ein Google Cloud-Projekt und Ressourcen für einen bestimmten Zeitraum
  2. Labs haben ein Zeitlimit und keine Pausenfunktion. Wenn Sie das Lab beenden, müssen Sie von vorne beginnen.
  3. Klicken Sie links oben auf dem Bildschirm auf Lab starten, um zu beginnen

Privates Surfen verwenden

  1. Kopieren Sie den bereitgestellten Nutzernamen und das Passwort für das Lab
  2. Klicken Sie im privaten Modus auf Konsole öffnen

In der Konsole anmelden

  1. Melden Sie sich mit Ihren Lab-Anmeldedaten an. Wenn Sie andere Anmeldedaten verwenden, kann dies zu Fehlern führen oder es fallen Kosten an.
  2. Akzeptieren Sie die Nutzungsbedingungen und überspringen Sie die Seite zur Wiederherstellung der Ressourcen
  3. Klicken Sie erst auf Lab beenden, wenn Sie das Lab abgeschlossen haben oder es neu starten möchten. Andernfalls werden Ihre bisherige Arbeit und das Projekt gelöscht.

Diese Inhalte sind derzeit nicht verfügbar

Bei Verfügbarkeit des Labs benachrichtigen wir Sie per E-Mail

Sehr gut!

Bei Verfügbarkeit kontaktieren wir Sie per E-Mail

Es ist immer nur ein Lab möglich

Bestätigen Sie, dass Sie alle vorhandenen Labs beenden und dieses Lab starten möchten

Privates Surfen für das Lab verwenden

Am besten führen Sie dieses Lab in einem Inkognito- oder privaten Browserfenster aus. So vermeiden Sie Konflikte zwischen Ihrem privaten Konto und dem Teilnehmerkonto, die zusätzliche Kosten für Ihr privates Konto verursachen könnten.